11.07.17 – Eigenartikel – aktualisiert

Der Treffen in Hamburg ist nun vorbei und sämtliche Stellen sehen im Rückblick eine zerstörte Stadt, eine geschockte Stadt. Dutzende Polizisten sind verletzt, teils schwer, Polizisten, die jeden Tag ihr Leben für uns riskieren und hierfür nur Undank und Pöbeleien ernten. In was für einer Zeit leben wir eigentlich?

Gewalt staatlich einkalkuliert

Die Sicherheitslage in Hamburg, insbesondere im Schanzenviertel, war bereits im Vorfeld der Planung zum G-20-Treffen in Hamburg bekannt. Dass das Hamburger Schanzenviertel als linke Hochburg galt, mit dem Cafe Rote Flora als Mittelpunkt, war auch den Planungsbehörden dieses Gipfels bewusst.

Und trotzdem wurde in Hamburg der Gipfel geplant. Dass Hamburg zudem ein sehr großes Problem mit Linken, Linksextremen und dem Schwarzen Block hat, war seit Jahrzehnten bekannt. Es gab mehrere sehr schwere Straßenschlachten zwischen Linken und der Polizei in der Vergangenheit. Und trotzdem (oder genau deswegen?) wurde Hamburg als Austragungsort von der Politik ausgewählt.

Straßenschlachten waren daher zum Gipfel voraus geplant. Sie wurden vorsätzlich in Kauf genommen; von der Politik!

Es wäre so, als wenn ich neben einem Wespennest (dem Schanzenviertel) einen Zuckerladen (G-20-Treffen) eröffne und mich dann darüber beklage, dass die Wespen (Linke) über meinen Laden herfallen. Und mich wundere, dass es überhaupt möglich war, dass mich Wespen belästigen. Aber dennoch den Wespen die Schuld für den Überfall gebe.

Es war doch klar ersichtlich, dass sich die Linken über den Gipfel empören würden und genau das unternehmen, was die Politik eingeplant hatte: Straßenschlachten.

Brutale Polizeigewalt bei „Welcome-To-Hell“

Aus zahlreichen Youtube-Videos von den Demonstrationen war klar ersichtlich, dass am Donnerstag bei der „Welcome-To-Hell-Demo“ zunächst alles friedlich war. Die Stimmung war ausgelassen, die Atmosphäre der Demonstrationen friedlich. Bis die Polizei diesen friedlichen Demonstrationszug aus unbekannten Gründen stoppte und urplötzlich mit Tränengas und Pfefferspray bombardierte. Zu Recht empörten sich die friedlichen Demonstrationen über diese unnötige Polizeigewalt und begannen genau das, was die Polizei erreichen wollte: sie schlugen zurück! Genau in die Falle der Polizei, die diese Reaktion der Linken wollte.

Denn jetzt hatte sie einen Grund, brutal zurückzuschlagen.

Ich sage es erneut, ich bin kein Freund der Linken, Grünen oder dem sonstigen linken Pack. Aber ich sehe Muster, wo Muster sind. Und das Muster der polizeilichen Provokation ist deutlich sichtlich. Die Linken wurden zum Reagieren seitens der Polizei genötigt.

Was sollte politisch erreicht werden?

Deutschland ist linksextrem erzogen, das alles „Rechte“, „Völkische“ und „Nationale“ abgrundtief hasst, daher ist die Justiz auf dem linken Auge blind. Die linken Horden konnten sich in Deutschland jahrzehntelang ungestraft austoben, ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Stattdessen wurden die „Rechte“ überbordend juristisch belangt. Doch diese Zeiten sind nun seit Hamburg 2017 auch für die Linken endgültig vorbei. Denn die Linken wurden für eine politische Strafmaßnahme instrumentalisiert.

Ging es vor Hamburg den „Rechten“ mit dem Maaschen Netzwerkdurchsetzungsgesetz in den Sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co. an den Kragen, werden durch die Linken Krawalle in Hamburg 2017 nun auch die Linken politisch angegangen, um schärfere Sicherheitsgesetze durch den Reichstag zu pauken.

Das öffentliche Versammlungsrecht, ebenso das grundgesetzlich geschützte Demonstrationsrecht, werden dramatisch eingeschränkt werden. Als Rechtfertigung wird Hamburg 2017 dienen.

Polizei ebenso instrumentalisiert

Die Polizeiführung war hier das Schoßhündchen Kassners, indem sie ihre Polizeieinheiten vorsätzlich gegen friedliche Demonstranten hetzte. Der einfache Polizeibeamte, der täglich sein Leben für uns riskiert und nur Hass und Gewalt dafür erntet, wurde vorsätzlich in eine Situation entsandt, die ihm seine Gesundheit kosten könnte. Mutmaßlich hingenommen von der Polizeiführung.

Von Fürsorgepflicht gegenüber dem Polizeibeamten kann keine Rede sein. Verletzungen oder sogar lebensgefährliche Verletzungen, wurden von der Polizeiführung billigend im Kauf genommen.

Wir sollten den einfachen Polizeibeamten für seinen Einsatz danken, ebenso der Feuerwehr und den Rettungskräften, die ihr Leben an diesem Tag für uns riskierten. Ich wünsche allen Verletzten dieser politischen Inszenierung alles Gute!

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/linksextremismus-in-deutschland-gewalt-als-sinnstiftende-erfahrung-aid-1.6939960

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