10.07.17 – Eigenartikel

Das Ende der freien Meinungsäußerung in den sozialen Medien neigt sich dem Ende zu. Die Freie Rede wird staatlich eingeschränkt und immer weiter eingeengt, bis letztendlich nur noch die staatlich vorgegebene Meinung Geltung hat.

Facebook und Co. werden genötigt, staatlich vorgegebene Phrasen als „Fakenews“ oder „Hassrede“ zu zensieren, geahnt mit Millionen Euro Strafe bei Nichtanwendung. Es werden private Kontrollinstanzen eingerichtet, die fortan bewerten, was Wahr oder Falsch sei, namentlich Correctiv, Amadeu-Antonio-Stiftung und #ichbinhier.

Es diese Meinungszensur eine Einbahnstrasse?

Natürlich nicht.

Zensiert werden sollen nach staatlichem Willen „rechte Meinungsäußerungen“. Doch wer sagt denn, dass nicht auch linke Meinungsäußerungen wie Falschmeldungen oder Hassrede von Ihnen gemeldet werden können? Die Sozialen Medien müssen alle Meldungen prüfen und dann entscheiden, ob die Meldung zutreffend ist und hier tatsächlich Falschmeldungen oder Hassreden vorliegen, die zensurbedeutend sind.

Melden Sie fleißig linke Meinungsterror bei Facebook, Youtube und Twitter.

Aber es gibt noch andere Wege gegen staatliche Willkür.

Verwirren Sie Staatsmajonetten in Sozialen Medien

Suchen Sie sich linke Terroristen oder Politiker oder andere linke Medien und Personen und schreiben Sie drauflos. Nachfolgend eine Anleitung von der Seite http://d-gen.de/2017/05/shitposting-1×1/:

Wir alle verarschen gerne Opfer im Internet. Die Bezeichnungen dafür sind vielfältig: Trollen, shitposten, ficken, memetische Kriegsführung oder einfach nur verarschen. Hier ein kleines Handbuch, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

1) Suche Dir die richtigen Gegner

Natürlich macht es Spaß, Fremde in den Youtube-Kommentaren oder im Hausfrauenforum zu provozieren. Aber wenn Deine Trollerei etwas bedeuten soll, such Dir die richtigen Gegner. Folge/Like die Accounts (bzw infiltriere Foren) von allen Parteien, insbesondere den Grünen, bekannten Feministinnen, Regierungslakaien wie Till Schweiger oder Böhmermann und sämtlicher Propaganda-Regierungspresse, wie ARD, ZDF, Spiegel und dem Rest der Fake-News-Mischpoke. Und selbstverständlich den Zensur-Schreibtischtätern Correctiv und Amadeu-Antonio-Stiftung.

Und sobald Du siehst, dass Sie wieder ihre Lügen und ihr Gift in die Welt verspritzen, sag ihnen die Meinung, verwickel sie in Diskussionen, markiere ihre Lügen als #fakenews und trolle den Fick aus ihnen heraus.

2) Die Kunst, Recht zu behalten

Leute verarschen ist eine spaßige Sache, aber manchmal findet man sich unvermittelt in einer Grundsatzdiskussion wieder. Merke: Du willst bei Diskussionen im Internet nicht Deinen Gegner überzeugen, das sind eh meist verbohrte Idioten. Es geht um das Publikum. Und es geht hier nicht darum wer Recht hat, sondern wer vom Publikum Recht erhält. Wende deshalb uneingeschränkt die Kunstgriffe der Eristischen Dialektik an. Meistens handelt es sich bei den corporate Twitter- oder Facebookaccounts um junge Frauen, die direkt von der Uni kommen. Das sind klassische Opfer und nicht gewöhnt einzustecken. Die kann man eigentlich immer ziemlich einfach auseinandernehmen.

Sollte man jedoch wirklich mal an jemand geraten der diskutieren kann und dem auch mit den Kunstgriffen der Eristischen Dialektik nicht beizukommen ist, gibt es nur noch eins: Beleidigen. Und da ziehe jedes Register. Lass nichts aus. Schwacher Punkt ist oftmals die Familie. Habe immer ein Repertoire an Beleidigungen, die Du auf den jeweiligen Gegner anpassen kannst.

Schopenhauer – Der Meister des Shitposting und der Kunst recht zu behalten

3) Mach Dich nicht angreifbar

Mache keine strafrechtlich relevanten Aussagen und keine Drohungen, die Du nicht einhalten kannst. Drohe nicht mit Gewalt, sondern bring Deinen Gegner dazu, es zu machen. Dann kannst Du ihn melden und evt sperren lassen.

4) Der Wolf im Schafspelz

Ein weiteres Werkzeug um Deine Gegner zu demütigen sind Fake-Accounts. Nimm ihr Profilbild und ihren Namen und leg damit einen Account an. Oftmals erkennt man in Foren o.ä. nicht sofort, dass es nicht die gleiche Person ist. Und fange dann an bizarre und möglichst dumme Sachen zu posten, um Deine Gegner zu diskreditieren und zu demütigen. Man kann auch einfach auf einer anderen Plattform einen Fake-Account mit den Daten seines Gegners machen und damit eine zeit lang interagieren, doxxen wenn möglich und dann nach einer Zeit das Opfer kontaktieren und fordern den Fake-Account zu löschen.

5) Die Macht der Bilder

Die Menschen sprechen mehr auf Bilder an, als auf Text. Mit Bildern kann man hervorragend memetische Kriegsführung betreiben und sein Narrativ unters Volk bringen. Man kann zB die Lügen der Presse einfach als #fakenews taggen. Aber besser ist noch ein Bild oder Gif von Trump oder anderen Anti-Fake-News-Helden, wie er sagt: „You are fake news“. Sei kreativ. Wenn Deine Gegner ihr echtes Gesicht als Profilbild haben, umso besser. Photoshoppe es auf irgendwelche Typen die sich im Schwulenporno gerade in den Arsch ficken lassen oderso. Und oftmals gibt es auch eine große Auswahl an mit Bedeutung aufgeladenen lustig-ironischen Memes wie Pepe. Hillary Clinton wurde im Prinzip von einem Comic-Frosch besiegt. Es gibt keine größere Demütigung.

Pepe – der Frosch der Hillary Clinton gefickt hat

6) Schlage Deine Gegner mit ihren eigenen Waffen

Die größte Angst der systemtreuen Lakaien ist es, des Rassismus verdächtigt zu werden. Setze großzügig die Nazikeule ein und werf ihnen Rassismus und Antisemitismus vor. Shoppe ihre Gesichter auf Bilder aus dem dritten Reich.

7) Rudeltaktik

Alles oben genannte ist effektiver, wenn es  nicht nur von einem, sondern von einer Gruppe von Leuten gemacht wird. Sprich Dich mit Deinen Freunden ab, und wenn es zum Showdown kommt, trommel sie zusammen, um gemeinsam gegen die Lügen und das Gift zu kämpfen. Wenn Du keine Freunde hast, lege Dir mehrere Accounts an und betreibe sie parallel. Bau Dir eine Armee von Sockenpuppen auf. Der Mensch ist ein Herdentier. Er ist eher gewillt einer Gruppe von Menschen zu folgen, als einem einzelnen.

8) Der Schwachpunkt

Finde die schwachen Punkte Deines Gegners. Viele geben eine Menge Informationen in den sozialen Netzen über sich preis. Nutze das gegen sie. Heb es Dir als Ultima Ratio auf, aber wenn jemand versucht sein Gift im Internet zu verbreiten, ist es erlaubt ihn fett oder hässlich zu nennen, wenn es so ist. Und sollte Dich jemand blockieren sehe das als großen Sieg. Das heisst, er weiß nicht mehr weiter. Du hast gewonnen. Sammel Blockaden wie Orden.

9) Provokation

Provoziere Deinen Gegner bis zur Weißglut. Viele lassen sich in der Eskalation zu Aussagen hinreißen, die sie normalerweise nicht machen würden, oder die sogar gegen die Regeln der Plattform verstoßen. So kann man manchmal Verbündete des Gegners zu seinen eigenen Verbündeten machen.

Und täusche Höflichkeit und Ruhe vor. Wenn Dein Gegner Dich duzt, sieze ihn. Wenn Dein Gegner Dich mit einem Fluch blockiert antworte mit einem „Es war mir ein Vergnügen Sie kennenzulernen“.

10) Das letzte Wort

Habe immer das letzte Wort.

Teil II

Viele User haben nach der Twitterzensurwelle auf Gab.ai ein neues zuhause gefunden. Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass Twitter weiterhin das Schlachtfeld bleibt, was wir nicht kampflos unseren Feinden überlassen sollten.

Hier ein paar Punkte, zur Organisation der Medienguerilla-Kriegsführung

1) Virtuelle Armee

Jeder sollte mindestens 2-3 Twitter-Accounts unterhalten (Ich habe im Moment ein halbes Dutzend). Diese lasen sich sehr einfach über Tweetdeck managen und solange man nicht zuviel untereinander agiert, hat Twitter auch kein Problem damit.

2) Fakenews als solche kennzeichnen

Keine Lüge sollte unkommentiert bleiben. Verbreiten die Mainstreammedien oder hochrangige Politiker wieder ihre dreisten Lügen, sollten wir diese als #fakenews kennzeichnen und kommentieren. Damit uns wenig durch die Lappen geht, am besten den wichtigsten Mainstreammedien und Politikern folgen.

3) Ruf zu den Waffen

Andere User einbeziehen. Unter bestimmten Hashtags sollte man auf gab.ai andere User informieren, dass irgendwo eine Informationsschlacht stattfindet und Unterstützung anfordern. Ein Beispiel -Hashtag für den „Ruf zu den Waffen“ wäre zB #call2arms.

4) Memetische Kriegsführung

Wir sollten hier auf gab.ai gute Memes entwickeln und die besten (mit der höchsten Bewertung) in Twitter (und die anderen sozialen Netze) injizieren. Und wir brauchen gute Hashtags. Ich fand die Aktion #grüneversenken super, aber letztendlich bringen wir damit keinen Grünen dazu, nicht mehr die Grünen zu wählen. Wir müssen uns Aktionen überlegen, wie wir gezielt Wackelkandidaten ansprechen und auf unsere Seite ziehen. Beispiel wäre das Hashtag #aufwachen. Da könnte man dann so Dinger bringen wie „#aufwachen ist nicht einfach, aber wir helfen Dir“ oder „#aufwachen ist schwer, aber Du bist nicht allein“. Wir sollten die Memes in der Community entwickeln und gemeinsam entscheiden, was am sinnvollsten ist.

5) Hashtagtrending

In Deutschland braucht man teilweise gerade einmal 1000 Tweets pro Stunde, um ein Hashtag auf Twitter zum trenden zu bringen (in den USA sind es eher 20.000/h). Wir sollten hier gute Hashtags entwickeln (siehe Punkt 4) und versuchen sie auf Twitter zum trenden zu bringen. Wenn 20 Leute mitmachen, muss jeder etwa 50 Tweets pro Stunde raushauen (also weniger als einen pro Minute). Das ist machbar.

Wir brauchen auf jeden Fall ein Hashtag um die Operation zu planen, zB #TweetRaid oderso.

Teil III

Die Mainstreammedien bilden ein gemeinsames Fake-News-Cluster. Sie lügen, manipulieren und verdrehen die Wahrheit, wie es ihnen passt. Die wichtigen Themen werden verschwiegen und überlagert von schrillen Hypes über Fake-Themen. Es gilt also, Aufmerksamkeit zu schaffen für Themen, über welche die Fake-News-Mainstreammedien eine Newssperre verhängt haben. Eine Möglichkeit sind Social-Networking-Raids, um die wichtigen Themen ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren.

Dieses Dokument beschreibt Werkzeuge, um dieses Vorhaben effizient umzusetzen. Es geht darum, Hashtags auf Twitter zum Trenden zu bringen.

Social-Networking-Raids-Tutorial Version 1.0

1. Elektronische Schocktruppen

Lege Dir mehrere Accounts an. Mindestens 2-3. Mach sie ein bisschen individuell und interagiere am besten schon mal ein bisschen. Frische Accounts sind erstmal „shadowbanned“. Du brauchst ein paar Follower und ein bisschen Aktivität, Likes, Retweets, damit die Tweets indexiert werden und bei den Hashtags reinzählen. Interagiert auch mit Euren richtigen Accounts mit den Zweitaccounts, um diese aufzuwerten. Folgt und retweeted Euch untereinander. Versucht, ein paar Follower zu farmen.

3. Der Informationsnexus

Check die Telegram-Gruppe: @infokrieg. Dort werden die Hashtags und die Termine bekanntgegeben.

2. Memetisches Sperrfeuer

Bereite Dir Memes vor. Shoppe ein paar Bilder, mach ein paar Gifs, ein kurzes Filmchen. Sei kreativ. Und schreib immer das Hashtag mit in die Bilder oder Videos rein. Bereite Dir Tweets vor. Mach ein Dokument im Schreibprogramm (Word o.ä.) auf und denke Dir ein paar Sätze mit dem Hashtag aus. Dann fang an die Sätze zu variieren. Tausche Wörter, nutze Openthesaurus.de, hier noch einen Nebensatz, da ein verwandtes Hashtag, Satz umstellen usw. Besprich Dich mit Deinen Mitstreitern, inspiriert Euch gegenseitig. Je mehr Du hast, desto besser. Im Optimalfall benutzt Du keinen Tweet zweimal. Benutzt Du einen Tweet zu oft, könnte das Twitter als Spamming werten und evt Sanktionen verhängen.

4. Der Raid

Der Zeitpunkt ist gekommen, der Raid geht los. Jetzt geht es um Quantität. Nutze die vorbereiteten Accounts. Haue soviele Tweets wie möglich raus für etwa eine dreiviertel Stunde. Und dann tweete das Hashtag zwei-drei Mal mit Deinem Hauptacc, um viele Follower zu erreichen. Aber übertreib es nicht, weil Twitter sonst auch diesen Account mit Sanktionen belegen könnte.

5. Führung von vorn

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Accounts parallel zu betreiben. Die einfachste ist das Tweetdeck. Geh auf tweetdeck.twitter.com. Dort kannst Du komfortabel von einem Masteraccount mehrere Slaveaccounts verwalten. Ein paar Sachen die zu Sanktionen zB Shadowbanning oder Sperrung führen können: Zuviele (andere) Trending Hashtags im Tweet. Zu oft der gleiche Tweet. Streu immer mal einen Tweet ganz ohne Hashtag rein. Sanktioniert werden aber wohl immer nur die Accounts, die Spammen, nicht die, die verwalten. Und normalerweise kann man wohl erstmal einen Tag rummarodieren, bevor die einen sperren.

Folgend noch eine Anleitung für Fortgeschrittene, wie man mehrere Accounts parallel in mehreren Tabs im Firefox betreiben kann. Freundlich zur Verfügung gestellt von einem anonymen User, der mich für dieses Dokument technisch beraten hat.

  • Es gibt ein Feature im Firefox mit dem man komfortabel zwischen verschiedenen Identitäten wechseln kann.
  • Dafür muss man „about:config“ in der URL Leiste eingeben und privacy.userContext.enabled auf „true“ setzen.
  • Dann hat man einen neuen Menüpunkt im File/Datei Menü von Firefox („New Container Tab“).
  • Unter diesem Menüpunkt kann man verschiedene Identitäten erstellen.
  • Um diese komfortabler zu nutzen, kann man das Context Plus Addon installieren:
    https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/context-plus/
  • Dadurch kann man mit einem Rechtsclick auf ein Tab die Identität wechseln.
    Jetzt öffnet man also ein Tab und wählt mit Rechtsclick auf ein Tab z.B. auf „Identität 1“, „Identität 2“ usw.
  • Unter jeder dieser Identitäten loggt man sich in einen anderen Twitter-Account ein.
    Die Identitäten bleiben dann ständig eingelogged, auch wenn man den Browser neu startet.
  • D.h. man erstellt 1 x mehrere Identitäten und logged sich ein, dann kann man komfortabel zwischen diesen Identitäten wechseln.

6) Deep Learning

Das ist die 1.0 Version von diesem Dokument. Wir werden die Erfahrungen, die wir machen in dieses Dokument einfließen lassen und es weiterentwickeln.

Anregungen, Erfahrungen, Ergänzungen, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge an fuken@protonmail.com

 

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