Mit der gestiegenen Zahl der Migranten in den vergangenen beiden Jahren stieg auch die Zahl der illegalen Ausländer.

  • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wollte die Zahlen für 2015 schätzen lassen. Doch das ist unmöglich.
  • Denn wegen der Behördenüberlastungen im Zuge der Flüchtlingskrise wurden zu viele Ausländer falsch kategorisiert.

 

Eine Gruppe fehlt in all den Zahlenwerken über eingereiste Ausländer: die sogenannten illegal Aufhältigen oder Papierlosen. Sie traten entweder noch nie mit einer Behörde in Kontakt. Oder sie waren schon einmal gemeldet – als Asylsuchende, Gastarbeiter oder Touristen –, tauchten aber irgendwann ab, meldeten sich nicht mehr beim Amt, wählten ein Schattendasein.

Weil man Ausländer, die jede Polizeikontrolle und jeden Kontakt mit dem Staat scheuen, nicht zählen kann, gibt es nur wissenschaftliche Annäherungsmöglichkeiten. Um die gröbsten Verharmlosungen oder Dramatisierungen zu entkräften, erstellten Wissenschaftler um die Bremer Migrationsforscherin Dita Vogel für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) eine Studie, die im vergangenen Jahr vorgelegt wurde. Ergebnis: Mindestens 180.000 bis höchstens 520.000 Ausländer ohne Asyl- oder ausländerrechtlichen Aufenthaltsstatus, ohne Duldung und ohne Erfassung lebten 2014 im Land.

Nun kamen in den vergangenen zwei Jahren wesentlich mehr Migranten ins Land als früher – damit dürfte auch das Potenzial an untergetauchten Ausländern gewachsen sein. Deswegen sollte eigentlich in diesen Wochen eine neue Rahmenschätzung für das Jahr 2015 vorgelegt werden. Doch Forscherin Vogel entschied sich jetzt gegen eine neue Berechnung – nachdem sie die Datenlage auf Aktualisierungsmöglichkeiten geprüft und Fehler festgestellt hat.

Nicht sinnvolle Schätzung

In einem Dossier, das der „Welt“ vorliegt, erklärt die Wissenschaftlerin, die Schätzung für 2015 sei nicht sinnvoll, weil durch die Verwaltungsprobleme im vergangenen Jahr wichtige Daten durcheinandergeraten seien. Sie könne nicht von der für ihre Untersuchungen notwendigen korrekten Zuordnung von Angaben in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) ausgehen. Sie erfasst nämlich als einzige Statistik Daten zu „unerlaubtem Aufenthalt“.

Für ihre Schätzung braucht Vogel klare Angaben. Bei Stichproben stellte die Forscherin aber fest, dass unter „unerlaubtem Aufenthalt“ auch ausländische Tatverdächtige geführt wurden, die sich um Asyl bemühten, aber wegen der Behördenüberlastung im Zuge der Flüchtlingskrise noch keinen Antrag stellen konnten. Solche Menschen müssten eigentlich als „Asylbewerber“ von den Ermittlern eingeordnet werden oder als Personen mit „sonstigem erlaubten Aufenthalt“.

Das Ausmaß dieses Phänomens zeigt sich in einem Zahlenvergleich: Während 2015 laut Bundesinnenministerium rund 480.000 Asylanträge gestellt wurden, kamen aber – ohne Kontingentflüchtlinge und völlig unerkannt Eingereiste – 890.000 Schutzsuchende nach Deutschland.

Wie entstehen die Schätzungen?

Vogel schreibt: „Zieht man von dieser Zahl diejenigen ab, die bis zum Jahresende einen Asylantrag stellen konnten, dann wird deutlich, dass über 410.000 zeitweise keine regulären Papiere hatten. Stattdessen waren sie nur im Verteilungsverfahren registriert oder hatten eine sogenannte Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender.“ Das ist die problematische Gruppe, bei der es wohl zu Erfassungen als „unerlaubt Aufhältige“ gekommen ist.

Doch wie kommen Vogel und ihre Kollegen eigentlich zu ihren Schätzungen? Aus der PKS entnehmen sie die Daten zu Tatverdächtigen mit Status „unerlaubter Aufenthalt“. Zudem formulieren sie empirisch begründete Annahmen, warum die Illegalen in der Statistik im Verhältnis zur gemeldeten Bevölkerung unter- oder überrepräsentiert sind. So gehen sie davon aus, dass illegal Aufhältige seltener als gemeldete Ausländer und häufiger als Deutsche polizeilich erfasst werden.

Die Forscher um Vogel begründen diese Annahmen so: Weil es in der Gruppe der Illegalen kaum Menschen im „ruhigen“ Rentenalter gibt und sie durch ihr ausländisches Aussehen eher auffallen, ist es wahrscheinlich, dass sie häufiger straffällig und von der Polizei überprüft werden als die durchschnittlich älteren und wohlhabenderen Deutschen.

Papierlose verhalten sich gesetzestreuer

Dass die illegalen durchschnittlich seltener in Konflikt mit dem Gesetz geraten als die legalen Ausländer wird damit begründet, dass Papierlosen durch Polizeikontakte schwerere Folgen drohen. Sie erwartet nicht nur die Strafe, etwa für einen Ladendiebstahl, sondern zusätzlich Inhaftierung wegen illegalen Aufenthalts, und falls es die Zustände im Herkunftsstaat zulassen, sogar die Abschiebung. Deswegen meiden Papierlose Polizeikontakte und verhalten sich – von der aufenthaltsrechtlichen Seite abgesehen – gesetzestreuer.

Diese Methodik – von der Zahl der „unerlaubt Aufhältigen“ in der Kriminalstatistik auf die gesamte Gruppe zu schließen, indem sie mit den „legalen Ausländern“ und den „Deutschen“ verglichen werden, von denen ja die Gesamtzahl bekannt ist – können Vogel und ihre Kollegen also vorläufig nicht anwenden.

So bemerkt die Expertin am Schluss ihres Dossiers: „Für 2016 ist von einer steigenden Anzahl von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere auszugehen, auch wenn sich der Umfang dieser Bevölkerungsgruppe derzeit nicht durch eine Rahmenschätzung eingrenzen lässt. Ein wachsender Anteil wird vorher erfolglos ein Asylverfahren durchlaufen haben.“

Quelle: Welt-online vom 16.10.2016

Soweit die offizielle Version der Darstellung in der Öffentlichkeit. Nun zur Realität:

Verteilung der registrierten Asylbewerber im Jahr 2015
auf die Bundesländer:

 

Es wird hier das erste Mal inoffiziell verschleiert der Asylwahnsinn zugegeben. Allerdings so aufgebaut, dass der Lesende des Main-Stream-Artikels hierbei verwirrt wird. Bringen wir mal Licht in das Dunkel, indem wir das offen aufschlüsseln:

Die beauftragte Expertin, die Bremer Migrationsforscherin Dita Vogel hat für das Bamf ein Gutachten erstellt. Sie kommt im schlimmsten Fall im Jahr 2014 auf 520.000 sich illegal im Land befindliche Ausländer.

Nach der Willkommenskultur von Angela Merkel (CDU) haben wir im Jahr 2015 als offiziell eingereiste Zuwanderer 890.000 Menschen. Von denen wurden nur 480.000 Menschen korrekt erfasst. Das heisst wir haben hier 410.000 nicht registrierte Zuwanderer. Von denen sind auch na ganze Zahl verschwunden oder untergetaucht.

Hinzu kommen nach Schätzungen von Experten der Sicherheitsdienste und Kräften der Polizei ca. 600.000 illegal eingereiste Zuwanderer aufgrund der offenen Deutschen Grenzen ohne Kontrollen.

Wenn wir das zusammenzählen:

520.000 illegale nicht registrierte Menschen 2015
410.000 nicht registrierte Unbekannte Menschen 2015
600.000 illegal eingereiste Unbekannte Menschen in 2015 und 2016
________________________________________________________
1.530.000 illegal sich im Land befindliche Ausländer die keiner kennt!

Hinzu kommen 190.000 abgelehnte Asylbewerber die sich im Land aufhalten und jeden Tag alimentiert werden.

Das bedeutet wir haben im extremsten Fall der Berechnungen der Experten für das BAMF und den offiziellen Zahlen des BAMF 

1 Million 720.000 Tausend (1.720.000) Menschen im Land, wo wir die Mehrzahl nicht kennen und wissen wer es ist, woher er kommt und warum er hier ist.  

Also Menschenmassen wie zusammen die Städte Nürnberg, Dresden, Leipzig, Fürth, Ansbach und Erlangen Einwohner haben. Viele dieser Menschen konzentrieren sich in den Großstädten Berlin, Köln, Hamburg, München, Frankfurt am Main und den Städten des Ruhrgebietes, da man die ländlichen Regionen seitens der Zuwanderer oft nicht so mag.

Das Versagen der regierenden Politiker in Deutschland und Europa ist kollosal! Und niemand schafft es weiterhin die Außengrenzen korrekt zu sichern, von den Visegrad-Staaten, insbesondere Ungarn mal abgesehen.

Wo soll das nur Enden? Wohin führt das Ganze noch? Wir können es nur erahnen! Spannende Zeiten.


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