11.06.17 –  Eigenartikel

Sicherlich hatten auch Sie den medial ergreifenden „Mord“ des kleinen „Jaden'“ am 06.03.17 in Herne verfolgt, der vom „geisteskranken“ Marcel H. angeblich zunächst entführt und dann im Keller des Mietshauses des Marcel H. erstochen wurde.

Ergreifend.  Rührend. Diese gesamte Geschichte ist allerdings …. erfunden…

Sie sollte von einem anderen politischen Tsunami ablenken, der Drohung Erdowahns, seine Türken in Merkelland zu einem Putsch aufzurufen. Kaum berichteten die ersten Systemblätter Merkels von diesem Aufruf, wurde eine „Notfallgeschichte“ hervorgezaubert, um die Schlafschafe medial in Zeitung und Merkel-TV von diesem Ereignis abzulenken, was auch tagelang gelang. Ab dem 06.03.17 wurde diese Notfallgeschichte rauf und ab im Merkel-TV gesendet und die Merkel-Presse hatte eine Woche lang ihre Aufhängergeschichte.

Was soll sich angeblich ereignet haben?

Der sog. „Marcel Hesse“, ein Internetspiel-Fan, der ständig in der Öffentlichkeit mit Kampfanzügen auftragt, gesellschaftlich isoliert sei, hatte urplötzlich aufgrund einer Internetstörung keinen Zugang zu seiner Onlinewelt. Dies deprimierte ihm  dergestalt, dass er sich dazu entschloss, sich das Leben zu nehmen. Er sandte über Whatsapp entsprechende Meldungen an seine Online-Freunden, die – anstatt die Polizei zu alarmieren – sich stundenlang im Spieleforum über diese Selbstmordbenachrichtung ihres Freundes „Marcel Hesse“ ausliessen – ohne zu einem Entschluss zu gelangen.

„Marcel Hesse“ versuchte sich daher in seiner Wohnung zu erhängen. Fehlschlag.  Er versuchte dann, sich mit Tableten zu vergiften. Fehlschlag. Auch die Möglichkeit, sich die Pulzadern der rechten Hand durchzutrennen, misslang. Verdammt…

Da alle Suizid-Versuche scheiterten, kam er zum Schluss, dass er einem Anderen das Leben nehmen möchte. Nur um zu erkunden, wie derartiges tatsächlich aussähe.

Im Kampfanzug klingelte er daher beim Nachbarjungen JADEN und entführte ihm, zog ihm in seinem Mietshauskeller und erstach den kleinen Jungen dort. „Marcel Hesse“ bekam Panik und floh in den nahen Wald, wo es ihm zu kalt wurde. Er entschloss sich sodann, bei einem Freund Unterkunft zu suchen und berichtete ihm von seinem Mord. Der Freund sagte „Marcel Hesse“, dass er die Polizei benachrichtigen würde, was seinem Todesurteil gleichkam. „Marcel Hesse“ tötete seinen Freund und zündete dessen Wohnung an. 

Zwischenzeitlich entschloss er sich doch, sich bei der Polizei zu stellen, doch wusste nicht, wo die örtliche Polizeiwache war, so dass er zum nahe gelegenen Griechen ging und dort ein Telefon verlangte. Der Wirt reichte ihm das Telefon, worauf „Marcel Hesse“ die Polizei rief.

Ende.

Eine tolle Geschichte. Mit Logik-Löchern, so tief wie Mondkrater.

Würde es Ihnen nicht auffallen, wenn Ihr Nachbar ständig im Kampfanzug zum Einkaufen ginge oder über den Bürgersteig eilte? Sicherlich. Sie würden sich wundern, seine Kleidung Ihre Aufmerksamkeit schenken. Wenn Ihnen  der Nachbarn unbekannt wäre, würden Sie für sich erkunden, wo denn dieser eigenartige wohnt. Seltsam, aber wenn er Kampfanzüge liebte – dann wäre es so. Sie wüssten, wo in welchem Haus sich dieser eigenartige Nachbarn zurückzöge.

Wenn Sie der älteren Generation angehörten, würden Sie öfters aus dem Fenster schauen, aus Neugier. Aus Einsamkeit und diesen Nachbarn auch bemerken, anhand seiner Kleidung. Eigenartig ist hier, dass es iun dieser Strasse eine derartige Frau gab, die ständig aus ihrem Fenster auf die Strasse sah und weder einen Mann im Kampfanzug kannte noch einen kleinen Jungen namens Jaden. Ah so. Auch anderen Straßenbewohnern waren diese zwei Namen gänzlich unbekannt.

Es gab also weder „Marcel Hesse“ noch den kleinen Jungen Jaden.

Weiter.

Mit einem Kampfanzug bekleidet, klingelte der Marcel an der Haustüre des Jaden und entführte ihn. Dies gelang ihm nur, weil die Eltern des Jaden nicht zu Hause war. Wie konnte Marcel H. wissen, dass die Eltern nicht zu Hause waren?

Und würden Sie einen kleinen Jungen entführen, wenn Sie als Nachbarn wüssten, dass der Stiefvater den Banditos angehörte? Als Nachbar sollte Ihnen dies bekannt sein, wenn der Stiefvater des Jaden mit Kluft und Harley täglich zu Hause vorführe.

Einen Sohn eines Banditos zu entführen und zu ermorden ist ein gänzlicher Fehler, da Sie folgerichtig den gesamten Club gegen sich aufwiegeln würden. Gefährlich.

Als die Eltern des Jaden nach Hause kamen und ihr Sohn nicht antrafen, rief die Mutter die Mutter des „Marcel Hesse“ an. Dessen Mutter äußerte am Telefon ihre Befürchtung, dass „etwas ganz Schlimmes mit Jaden geschehen sei!“ Anstatt die daraufhin die Polizei zu alarmieren, stürmte Jaden Stiefvater die Wohnung des „Marcel Hesse“ und fand sodann die Leiche seines Stiefsohnes im blutverschmierten Keller.

Oh Gott, wo fange ich hier an?

Woher konnte Jadens Mutter wissen, dass sie die Nachbarsmutter anrufen sollte? Woher konnte „Marcel Hesse“ bereits jetzt wissen, was geschehen war? War sie beim Mord anwesend? Warum riefen nicht die Polizei, anstatt die Wohnung eines Unschuldigen zu stürmen?

„Marcel Hesse“ floh in den nahen Wald. Selbstverständlich. So ein Wald ist ein geeigneter Fluchtort, so blutüberströmt vom Töten. Ich dagegen würde eiligst zum nächsten Bahnhof flüchten, und mir dort unauffällig den nächsten Zug weit entfernt suchen. Allerdings wären die Blutspritzer in meinem Gesicht und auf meiner Kleidung sehr auffällig. Auch im Wald sind Menschen, die mich sehen würden. 

„Marcel Hesse“ entschloss sich dann, Zuflucht bei einem nahen gelegenen Freund zu suchen, der ihn bei der Polizei verpfeifen wollte. „Marcel Hesse“ tötete ihn und zündete die Wohnung an.

Oh Mann…

Ein Freund mit blutiger Kleidung besucht mich, ich lade ihn selbstverständlich in meine Wohnung und spreche ihn stundenlang nicht auf seine blutige Hose etc. an. Schlagartig gesteht dieser, einen Jungen getötet zu haben. Es ist ein ganz schlechter Plan, ihn mit der Polizei zu drohen. Anstatt dessen würde ich mich mit einem Vorwand zum Nachbarn begeben und von dort die Polizei rufen.

Warum sollte „Marcel Hesse“ noch die Wohnung in Brand stecken? Macht keinen Sinn, da die Feuerwehr und Polizei, deren Alarmierung ich fürchtete, erst recht zum Tatort eilt.

„Marcel Hesse“ entschließt sich dazu, sich der Polizei zu stellen und verlangt in einem griechischen Grill daher ein Telefon, obwohl er ein Handy mit sich führt.

Macht irgendwie Sinn, sich bei einem Griechen zu stellen, anstatt die Polizeistation in der Nachbarschaft, die ihm bekannt sein dürfte, da er dort wohnt, zu besuchen.

Sie als Wirt, der einen rußigen, blutüberströmten Gast bedient, würden anhand dieser deutlichen Mordspuren von zwei Morden, selbstverständlich die Ruhe bewahren und geduldig auf das Eintreffen der Polizei warten.

Kommen wir zum Bild des Jaden.

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Sehen Sie sich bitte das Bild ganz genau an. Absolut gleichmäßige, perfekte, makellose Haut, gänzlich belichtet. Computergeneriert. Sieht so ein menschlicher Junge aus?

Eine sehr gute Gute-Nacht-Geschichte.

Blond und tot

Update 11

 

 

 

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