Neue Reihe – 22.05.17

In der Geister- und Spukszene ist das Geisterhaus in Hohensyburg (Dortmund), besonders im Weltnetz, sehr bekannt und berüchtigt. Ganze Pilgerströme fallen in das verfallene Haus am Wochenende ein, um sich an Geister- und Spukspass zu erfreuen und sich zu gruseln. Nicht zur Freude der Polizei und den Nachbarn, die die Jugendlichen am Wochenende aus dem Spukhaus vertreiben wollen und über die von Autos belagerte Villenstrasse in Richtung Spielcasino genervt sind.

Was geht im Haus ab?

Es wird berichtet, dass drei kleine Kinder in diesem Haus brutal ermordet wurden, sie wurden von Besuchern in der Waschklaue gefunden, die Leichen bereits verfault. Nur an deren Kleidung und der Skelettgröße konnten sie als Kinder erkannt werden. Diese ruhenlosen Kindergeister springen nun jeden Besucher der alten Waschklaue auf dem Rücken, um diesen zu erwürgen.

Auch auf dem großen Grundstück sollten sich unwillkommene Gäste des Hauses in Acht nehmen. Wer um Mitternacht unachtsam und sorglos auf dem Grundstück wandern geht, wird vom kopflosen Reiter der Hohensyburg im Galopp über das Grundstück gejagt. So lange, bis der Besucher im plötzlich aufkommenden Schwefelnebel im Boden versinkt. So mancher einsame Wanderer überlebte diese Treibjagd und konnte hiervon berichten. Wagemutige erkundigten bei Tage das riesige Grundstück und entdeckten tatsächlich Reste von Bodenlöchern,  umrahmt von Schuhen und Strümpfen, Blut und Schwefelgestank. Versanken die Unglücklichen im Erdboden? Landeten sie in der Hölle des kopflosen Reiters? Die Überlebenden konnten dies nicht klären.

Drei abtrünnige Nonnen feierten im Haus eine Satansmesse. Als sich diese gottlosen Ereignisse im Dorf herum sprachen, machten sich Dorfbewohner aus Syburg daran, die gottlosen Nonnen nachts zu besuchen, um sie vom ihrem Treiben abzuhalten. Als die Dorfbewohner das Haus betraten, wurden sie von dämonischen Wesen angegriffen und in das Höllenloch geworfen. Ein Dörfler überlebte, konnte entkommen. Er lief zum Dorf. Doch seine Nachbarn flüchteten entsetzt vor ihm. Als er sich im Spiegel besah, hatte er ein grässlich entstelltes Gesicht. Er siechte fortan als Ausgestoßener auf dem Grundstück des Spukhauses.

Daher, seid gewarnt: Hört ihr im Dunklen bei Nacht in diesem gottlosen Haus im ersten Stock Nonnen sprechen, lauft fort. Sofort. Ansonsten werdet ihr von dämonischen Nonnen zu Ausgestoßenen verdammt.

Das erste Anzeichen deren Anwesenheit soll an den Wänden herunterlaufendes Blut sein, das man tuningst unter allen Umständen ausweicht, sollte es zum Boden  gelangen, will man nicht als betende Nonne verwandelt werden.

Zusammenfassung:

Schon ein recht gruseliges Haus. Einen Besuch wert.

Leider wurde das Haus bereits abgerissen.


Kennen Sie Spukorte und Geisterspuk?

Schreiben Sie an lanzmichael99@gmail.com

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