17.05.17 – Eigenartikel

Liebe Leser und Mitstreiter,

jetzt hat es auch mich behördenseitlich erwischt: Mir wurde mein Staatsangehörigkeitsausweis seitens des Ausländeramtes der Stadt Düsseldorf mit folgenden Begründungen verweigert:

  • der Antrag erfolgte mutwillig und
  • meine deutsche Staatsangehörigkeit sei durch meinen deutschen Ausweis eindeutig belegt.

Offensichtlich haben die deutschen Behörden die Weisung erhalten, keine deutsche Staatsangehörigkeitsausweise auszustellen bzw. die Antragstellung gesetzwidrig zu erschweren.

Und diese Behörde kennt die eigenen Gesetze nicht, denn

“Entgegen verbreiteter Meinung ist der Staatsangehörigkeitsvermerk deutsch in einem deutschen Personalausweis oder Reisepass kein sicherer Nachweis der deutschen Staatsangehörigkeit, sondern legt die juristische Vermutung (vgl. Indiz) nahe, dass der Ausweisinhaber deutscher Staatsangehöriger ist.
Solche Ausweispapiere können daher lediglich zur widerlegbaren Glaubhaftmachung des Besitzes der deutschen Staatsangehörigkeit dienen. Unter Glaubhaftmachung wird ein herabgesetztes Beweismaß verstanden, für das die Darlegung einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausreicht, ohne dass ein formaler Beweis erbracht werden muss.”

Meine Antwort auf dieses rechtswidrige Vorgehen:

klage_vg

Liebe Leser und Mitstreiter,

wenn Sie es mit deutschen Behörden zu tun bekommen, dort Ihr Recht verlangen, müssen Sie auf allen Wegen hart gegen die Behörden bleiben!

Der Bescheid in meinem Falle soll bezwecken, dass ich den Ausführungen der Behörde Glauben schenke und vermeintlich glaube, im Unrecht zu sein. So sparen sich die Behörden Ärger und Arbeit.

Erst wenn ein Bürger Rückgrat zeigt, sich wehrt, werden die deutschen Behörden aktiv.

Ich denke, dass die Stadt Düsseldorf nicht ernsthaft meint, dass ich mich nicht wehre. Liebe Behörde, vor dem Schreiben dieser Zeilen war die Klage bereits beim Verwaltungsgericht Düsseldorf anhängig.

 

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