02.05.17 – Eigenartikel

Heute Abend wurde ich – Telekom sei dank – in die digitale Steinzeit katapultiert. Nichts ging mehr. Kein Telefon. Kein Weltnetz. Vollkommen offline!

Für mich als Buchautor, der seine Texte online bearbeitet, eine absolute Katastrophe.

Was war geschehen?

Während einer Weltnetz-Sitzung erhielt ich die Warnung, dass aus dem Weltnetz Denial-Versuche (Flutung meines Telekom-Routers mit massenhaften Anfragen) vonstatten gingen. Schon ging die Bandbreite in den Keller – und ich war aus dem Weltnetz geflogen. Mehrere Neustarts des Routers brachten keinen Erfolg.

Derzeit ist die Telekom Opfer vermehrter Hackangriffe auf ihre Struktur. Hacker haben es auf die Speedports der Telekom abgesehen und möchten diese mittels massenhafter Sturmangriffe von unsinnigen Anfragen zum Absturz bringen. Der Schwachpunkt ist zum Einen der „Fernzugriff“ und zum Anderen die „automatische Update-Funktion“ der Geräte, die beide standardmäßig eingeschaltet sind. Die meisten Betreiber der Speedports belassen die Geräteeinstellung auf dem Auslieferzustand.

Ich hatte meine Geräteeinstellungen bereits bei der Inbetiebnahme meinen Bedürfnissen  angepasst, auch das Gerätepassword geändert (sehr wichtig!). Zwar hatte ich bereits den „Fernzugriff“ abgestellt, fand jedoch angesichts der massenhaften Hackangriffe auf die Speedports die Funktion „automatische Updates“ hilfreich, um im Falle eines Massenabsturzes von Geräten neue Updates zu erhalten – dies wurde mir heute zum Verhängnis!

Schalten Sie den Fernzugriff und den automatischen Update Ihres Speedports ab! Am Besten bereits jetzt!

Daher, falls Sie auch von der Flutung Ihres Speedports betroffen sind oder sich hierauf vorbereiten wollen:

Maskeeingabe Ihres Browsers: 192.168.2.1

Geben Sie das Passwort Ihres Gerätes ein. Sollten Sie ihn nicht geändert haben, finden Sie das Gerätepasswort auf der Rückseite Ihres Gerätes.

Gehen Sie auf „Problemlösung“ und setzen Sie, sofern auch Ihr Gerät abstürzte, auf Werkseinstellung zurück. Ansonsten schalten Sie den „Fernzugriff“ sowie „automatische Updates“ ab. Starten Sie neu.

Nach dem Neustart müssen Sie, falls Ihr Gerät vorher abstürzte, sämtliche Zugangsdaten in das Gerät neu eingeben.


Auch Sie werden bald Opfer eines Hackangriffes auf das Telekom-Netz.

Suchen Sie bereits jetzt die Zugangsdaten des Gerätes heraus: 

Anschlußkennung;

Zugangsnummer und

Persönliche Kennzahl.

Sie müssen bei der Gerätezusendung diese Daten erhalten haben. Ich habe vorgesorgt und die  Daten auf einen Zettel notiert und auf meinem Router geklebt, so hatte ich sämtliche benötigten Daten jetzt griffbereit.

Finden Sie Ihre Daten nicht mehr, rufen Sie bei der Telekom an und lassen sich neue Zugangsdaten geben. Besser vorzeitig, als wenn Sie ebenso einem Hackangriff zum Opfer fallen und tagelang auf Ihre Zugangsdaten, die per Post zu Ihnen kommen, warten müssen.

 

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