21.03.17 – Eigenartikel – aktualisiert am 03.05.17


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Die Abschriften des Gutachtens sind online unter: https://andreas-lubitz.com/

Hier die Dateien zum kostenlosen Runterladen:

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Conclusio-Gutachten-4U9525

Ich werde anhand der neuen Erkenntnisse ein zweites Buch zum Thema fertigen.


Am Freitag, dem 24.03.17, näherte sich zum zweiten Male der Germanwings-Absturz in Frankreich, bei dem vorgeblich 149 Passagiere und Mannschaftsmitglieder ums Leben kamen. Die Anzahl der Passagiere muss mit Vorsicht genossen werden, da bislang keine vollständige Passagierliste dieses Fluges, auch nicht im BEA-Bericht, vorgelegt wurde.

Als Alleinschuldiger wurde der Erste Offizier, Herr Andreas Lubitz, ausgemacht. Ihm wurde angelastet, im Rahmen einer schweren depressiven Phase unter Suizidabsicht die Maschine in die französischen Alpen geflogen zu haben.

Bereits kurze Zeit nach dem Absturz meldeten sich zahlreiche Zweifel an dieser Geschichte. Zahlreiche Einzelheiten des Geschehens sind bis heute nicht passend zum Gesamtgeschehen, darunter z. B. die verschwundene und „wiedergefundene“ Speicherkarte des Fluglageschreibers der Maschine.

Lesen Sie auch hierzu den Artikel über Germanwings: Germanwings 4U9525 – Offene Fragen

Die Eltern des Herrn Lubitz haben nun, um die Ehre ihres Sohnes wiederherzustellen, für Freitag zu einer Pressekonferenz geladen, bei dem sie ein Gutachten vorstellen möchten, das ihren Sohn entlastet. Ich werde mir die Pressekonferenz anschauen und ggf. das Manuskript meines Buches „Germanwings“ ergänzen.

Was bleibt von diesem Tag? 

Zunächst beklagte sich der Vater, Herr Günther Lubitz, zu recht über die Arbeitsweise der deutschen Systempresse, die das Elternhaus seit zwei Jahren belagern und sogar nicht davor zurückschreckten, mit ihren Kameras an den Fenstern des Hauses Fotos zu schießen. Die Nachbarn, Freunde und Bekannte der Familie Lubitz belagern und nach Informationen nötigen. Zu Beginn der PK wurde von seiten des Anwaltes die anwesende sensationsgeile Pressemeute gebeten, im Anschluss nur Fragen zu dem dargelegten Sachstand der Fakten zu fragen, was jedoch einem RTL-Reporter nicht zusagte, der gleich zu Beginn der Fragerunde die Frechheit und Pietätlosigkeit besaß danach zu fragen, welchen Preis die Familie Lubitz für dieses Gutachten bezahlte. Er legte nach, indem er Herrn Lubitz vorwarf, die Pietätlosigkeit zu besitzen, genau zum Absturzzeitpunkt der Germanwings-Maschine eine PK abzuhalten.

Einfach geschmacklos! Herr Lubitz kämpfte die gesamte PK lang mit seiner Fassung, die er nur mit großer Mühe bewahren konnte. Die widerliche Pressemeute besaß nicht die Einsicht dessen, dass auch die Familie Lubitz ihren Sohn, ihren Bruder, verlor.

Aber nur zum Thema.

Keine Depressionen oder Psychosen

Herr Lubitz gab bekannt, dass sein Sohn Andreas lediglich in den Jahren 2008- 2009 unter schweren depressiven Phasen litt, die ausgeheilt waren. Danach seien keine depressiven Verstimmungen mehr festgestellt worden. Im Jahr 2014- 2015 beklagte Herr Andreas Lubitz sich über Schlafstörungen und über ein fortschreitendes Augenleiden. Da für das Augenleiden keine eindeutige Diagnose gestellt werden konnte, verschrieben ihm die Ärzte Antidepressiva und Schlafmittel, die jedoch nicht die Flugtauglichkeit beeinträchtigten. Auch stellten die Ärzte keine Psychose fest.

Anzumerken ist hierzu, dass sich diese Angaben zum Teil mit den Angaben im Abschlußbericht deckten. Auch die Medikamentengabe ist nachvollziehbar. Ein Jeder, der bereits unter Depressionen litt (darunter auch ich) weiß, dass auch nach „Ausheilung“ im späteren Verlauf Flashbacks u. ä. Symptome auftreten können, dass es zu schweren Schlafstörungen und psychosomatischen Beschwerden kommen kann, die die Gabe von Schlafmitteln und stärkeren Antidepressiva notwendig erscheinen lassen. Hier muss ferner beachtet werden, dass ein Pilot selbstverständlich unter Arbeitsstreß leidet, die die Symptome verstärken.

Kein vorsätzliches Verstellen beim Hinflug Düsseldorf- Barcelona

In der deutschen Systempresse war zu lesen, dass Herr Lubitz bereits beim Hinflug von Düsseldorf nach Barcelona den Sinkflug geübt habe, indem er die Flughöhe auf 100 f verstellt hätte, während er auch hier alleine in der Kanzler saß.

Der Flugexperte sagte hierzu, dass dieses Einstellen der Sinkhöhe bei einem Einzelpiloten in der Kanzler gängiges Verfahren sei. Im Notfall kann die Maschine sofort in einen programmierten Sinkflug übergehen, ohne dass vorher zeitaufwändige Einstellungen vorgenommen werden müssen. 

Ferner ist es üblich, derartige Einstellungen vorzunehmen, um den günstigsten Sinkwinkel zu finden, bei dem Kerosin gespart werde und bei dem die Passagiere durch den Sinkflugwinkel nicht belästigt werden. Das Fluglagesystem berechnet so den günstigten Winkel und stellt selbstständig weitere Parameter ein. Hierbei wird solange verstellt, bis Pilot und Fluglagesystem „einer Meinung“ seien.

Eingestellter Sinkflug – so nicht möglich

In der Systemprese und dem Abschlussbericht werden verbreitet, dass Herr Lubitz vorsätzlich einen Sinkflug auf 100 m eingestellt hätte, um die Maschine am Berg zerschellen zu lassen. Hierzu hätte er zahlreiche Manipulationen der Einstellungen im Fluglagesystem vorgenommen. Der Flugexperte sagt hierzu, dass es nicht sicher sei, wer diese Einstellungen vornahm, desweiteren seien die Einstellungen und der Sinkflug so nicht möglich gewesen.

Flugzeuge bewegen sich auf einer bestimmten Reiseflughöhe, da der dortige Luftdruck die Maschine ermöglicht, mit sehr hohen Geschwindigkeit zu reisen (Mach-Zone). Sinkflüge, besondern unnötige Sinkflüge, müssen verhindert werden, da in niedrigeren Flugflächen beim Absinken die Turbinen in den Leerlauf fallen und beim Erreichen der Höhe mit sehr hohen Drehzahlen wieder durchstarten müssen. Dies belastet zum Einen die Struktur, erhöht aber auch den Kerosinverbrauch.

Beim Sinkflug nimmt das Fluglagesystem automatische Berechnungen und Einstellungen anhand bestehender Parameter vor, z. B. werden die Drehzahlen der Turbinen automatisch gesteuert, um jederzeit den Passagieren Reisekomfort zu ermöglichen. Diese Einstellungen werden auch in der Fluglage-Blackbox dokumentiert. Daher auch die ausgedruckten Aufzeichnungen von zahlreichen Verstellungen der Fluglage. Es ist nicht erwiesen, dass diese Einstellungen daher ein Pilot durchführte.

Wer war in der Kanzel?

Es ist nicht dokumentiert und bewiesen, wer zum Absturzzeitpunkt in der Kanzel war. Hier kann lediglich spekuliert werden.

Verlorene Speicherkarte

Am Absturzort fand man die Box mit den Fluglagedaten beschädigt vor, die Speicherkarte fehlte und wurde neun Tage später „wieder gefunden“. Es ist nicht gesichert, wo sich die Speicherkarte in den neun Tagen befand und ob die darauf abgelegten Daten, die auch Einzug in der Untersuchung fanden, manipuliert wurden.

Zwei gleichzeitige, sich ausschließende, Sinkparameter!

Auf der Speicherkarte waren zwei gleichzeitige Sinkflug-Parameter aufgezeichnet, die sich einander ausschließen. Der erste: Automatischer Sinkflug (Open-Descent), der zweite: Descent (manueller Sinkflug). Was denn nun? Fand ein automatischer Sinkflug gegen den Berg statt oder ein manueller? 

Ungültiges Flugzertifikat der Maschine

Der Experte präsentierte auch eine Ungeheuerlichkeit:

Den Fluggesellschaften ist es tatsächlich erlaubt, sich ihre Flugtauglichkeitszertifikate für ihre Maschinen selber auszustellen! Das wäre so, als ob Sie den TÜV für Ihr Auto selber bescheinigen könnten. Und die Flugtauglichkeit der Unglücksmaschine endete offiziell am 23.03.15, einen Tag vor dem Unglück, wurde jedoch handschriftlich erweitert bis zum 11.03.16.

Defektes Keypad?

Ist es möglich, dass es bekannte Probleme mit dem Keypad zum Türöffnen der Kanzel gibt? In einem Versuch wurde bekannt, dass mit dem Notfallcode die Kanzeltüre nicht geöffnet werden konnte, da das benutzte Keypad nicht funktionierte.

Am Flughafen Düsseldorf schlossen sich bei einer Außenuntersuchung der Maschine beide Piloten aus der Kanzel aus und konnten die Türe auch mit dem Notfallcode nicht öffnen, da das Keypad nicht funktionierte. Erst nach einer Wartung war das Öffnen der Kanzeltüre möglich. Das Keypad wird lediglich alle 12.000 Flugstunden im Rahmen der Wartung untersucht.

Versagte das Keypad auch an diesem Tage? Hatte der Pilot sich versehentlich aus der Kanzel ausgeschlossen?

Nur Ingenieure in der Untersuchungskommission

Der Flugexperte bemängelt, dass lediglich Ingenieure in der Absturz-Untersuchungs-Kommission beschäftigt wurden.

Luftlöcher am Absturzort

Bereits einige Maschine vor der Germanwingsmaschine beklagten sog. Luftlöcher in der Absturzgegend, die ein Absinken notwendig machten. Nur den beiden Piloten waren diese Löcher nicht bekannt.

Was ist ein Luftloch? 

Luftloch ist die umgangssprachliche Bezeichnung für die kurzfristige Höhenänderung eines Luftfahrzeugs beim Durchfliegen von Fallböen, Thermik oder Leewellen, verursacht durch Schwerewellen oder deren Rotoren. Das Luftloch hat also nichts mit abfallendem Luftdruck oder gar dem kurzzeitigen Durchfliegen eines Vakuums zu tun. Die Passagiere eines Luftfahrzeugs spüren eine Veränderung der Kraft, mit der sie aus dem Sitz des Luftfahrzeugs gehoben oder in den Sitz gedrückt werden.

[https://de.wikipedia.org/wiki/Luftloch]

Das Flugzeug durchfliegt eine Flugebene mit plötzlich abfallender Höhe, die Piloten müssen die Maschine abfangen. HIerzu gehen sie kontrolliert auf Sinkflug. Durchflog auch die Maschine eine solche Wetterlage?

Abfallende Flugzeugteile (Eigennachforschung)

In der Presse wurde berichtet, dass bereits einige Kilometer vor dem Absturzort Flugzeugteile zu Boden regneten, wie Dorfbewohner berichteten. Da die Maschine noch weiterflog: Weshalb verlor sie Teile?

Wurde sie durch ein Luftloch oder andere plötzliche Ereignisse derartig beschädigt, dass der Pilot einen extrem Notsinkflug einleiten mußte?

Hierzu auch: 

Ungehinderter Zugang zum Luftfrachtcentrum Düsseldorf

Unbekannten ist es am Flughafen Düsseldorf mehrfach erfolgreich gelungen, in das Luftfrachtcentrum einzudringen und ein Paket ungehindert zum Kofferband der Maschine zu deponieren. Die Lagerhalle wird nicht bewacht, jeder kann dort ungehindert eindringen und gefährliche Materalien der Luftfracht zuführen.

Auch vor dem Aufladen der dort gelagerten Fracht in das Flugzeug werden die Container nicht nochmal kontrolliert.

Anhand dieser Tatsache: Befand sich auch in der Germanwings-Maschine im Gepäckraum ein Material, das die Maschine zum Absturz brachte? Gab es eine Dekompression an Bord, dass Teile herunterregneten? War die Dekompression so stark und plötzlich, dass alle Menschen an Bord sofort ohnmächtig wurden? Oder war durch die Dekompression die Sauerstoffverteilung für die Kabine und der Kanzel beschädigt worden? Wir wissen es nicht. Denkbar wäre dies alles.

Berichte vom Notruf

Kurz nach dem Absturz wurde in den Medien von einem abgesetzten Notruf berichtet. Die Berichte sind heute nicht mehr auffindbar:

NZ/ Tagesschau um 12.00h/ Spiegel Online und BBC sowie auf CNN.

Wichtig: Hier ist die Pressekonferenz: https://www.youtube.com/watch?v=vu9Ta7cp0AI

Hier eine Informationsdatei aus dem Facebook-Forum „Andreas Lubitz – Solidaritätsgemeinschaft“, die zahlreiche offensichtliche Unstimmigkeiten zum Absturz aufgreift und auch neue Hintergründe zum Absturz offenbart – unbedingt lesenswert: Nadja-germanwings

Übrigens wurde auf der PK angekündigt, zukünftige Informationen über den Absturz auf der Seite http://www.andreas-lubitz.com zu veröffentlichen.

Quelle: https://www.sat1nrw.de/aktuell/lubitz-familie-gibt-pressekonferenz-168529/
http://programm.ard.de/?sendung=2811115191888088
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/absturz-in-den-alpen/germanwings-absturzstelle-in-suedfrankreich-ist-grauenvoll-13504928.html
Notruf: https://www.youtube.com/watch?v=4ORYoVSJLJk
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